Chillen, während „Er“ arbeitet? ViRobi

ViRobi

Vileda – ViRobi

[Werbung] „Er“ ist nicht mein Mann. 😀 „Er“ ist ein kleiner Wischroboter.
Mein Mann war vor geraumer Zeit bei Rewe über dieses technische Gerät gestolpert und wollte uns was Gutes tun.

Nun fiel er mir beim Aufräumen unserer Kammer doch wieder in die Hände und damit ins Gedächtnis zurück.

Der ViRobi von Vileda ist eigentlich ein besserer Mop und sollte uns das fegen/saugen unserer Glattböden abnehmen.

Aufgeladen und angestellt, nimmt er auf seinem Weg durch die Wohnung Staubflusen auf.

Aber später mehr dazu.

ViRobi

Informationen:

Aber auch Amazon und real bieten den ViRobi an, ein Online-Preisvergleich lohnt da sicher.
Dazu braucht man aber dann noch passend die Nachfülltücher, in z.B. einer 20er Packung für 4,99 €.

Denn nach jedem „Rundgang“ braucht der Wischroboter ein neues Fliestuch für den nächsten Einsatz.

Technische Daten:

System:             Staubwisch-Roboter

Bauform:            Staubwisch-Roboter

Farbe:                Rot/Schwarz

Gewicht:            875 g

Maße:                31 x 31x 8,5 cm

Hersteller:          Vileda

Merkmal:           120 Min Laufzeit; Akkubetrieb

Zubehör:            Netzteil zum Laden

                           ein Paket Einweg-Vliestuch

Bedienfeld:         zwei Tasten für die zwei Modi

Beschreibung:

ViRobi

Der ViRobi ist ein automatischer Staubwischroboter oder wie ich ihn oben schon bezeichnete: ein besserer Mop.
Vor dem ersten Benutzen muss der Akku erst einmal aufgeladen werden.

Mittels dem beiliegendem Netzteil dauert es lt. Hersteller ca. 8 Stunden. Es gibt leider keine Anzeige für den Akku-Stand.

Ich gestehe, dass ich auch noch nie dabei auf die Uhr geschaut habe….

Eine Aufladung hält dann schon ca. drei Stunden.

Die Unterseite hat in der Mitte liegende Räder. Herum gibt es einen Klettring auf, den wird das Einweg-Vliestuch aufgelegt.

Durch leichtes Glattstreichen haftet es sofort.

ViRobi

Reinigungsmodi:

Es gibt zwei Reinigungsmodi zur Auswahl: 30 Minuten Grundreinigung und eine zwei Stunden Intensivreinigung. Er ist nur für harte Böden geeignet, wie Laminat, Parkett oder Fliesen. Ein Teppich stellt für ihn ein unüberwindbares Hindernis da. Auch feuchte Böden können zum Problem werden, da sie schon zuviel Widerstand bieten und der ViRobi dreht sich munter im Kreis.
Da der Robo keine Sensoren hat, fährt er im Zufallsprinzip durch den Raum. Er kann nicht erkennen, ob der Boden unter ihm sauber ist oder ob der gesamte Raum gewischt wurde. Es sind keine Hindernissensoren vorhanden, dadurch stößt er gegen Möbel (keine Sorge hier, zu wenig Kraft dahinter, um Beschädigungen zu verursachen), Wände oder Kanten und ändert dadurch seine Richtung. Bei einer Treppe würde er dabei seine letzte Fahrt antreten: die nach unten.

Kommt er auf Kanten, Kabel oder Teppichrändern, kann es schon vorkommen, dass er dort hängen bleibt und sich nicht selber befreien kann.

Ist man dann nicht vor Ort, summt er vor sich hin, bis der Modi abgelaufen ist.

Feinen Staub und Schmutz nimmt er problemlos mit dem Vliestuch auf, größere Dreckpartikel und nicht statisch ladbarer Dreck schiebt er nur weg.

Ich habe hier mal ein Video für euch aufgenommen.
Entschuldigt bitte die Qualität, ist mein Erstes dieser Art.

Bin da noch in der Lernphase. 😉


Für die Eckreinigung ist er nicht wirklich geeignet, da er bei Berührung einer Wand schon wieder die Richtung ändert. Oftmals bleiben dabei die Ränder des Klettringes nach oben gebogen. Das Gerät ist einfach zu leicht und hat zu wenig Schub.
Ist das Programm abgelaufen, bleibt er da stehen, wo er gerade ist.
Ich musste ihn beim letzten Mal suchen, da stand er unter einem Küchenschrank.

Das Vliestuch wird dann abgezogen und weggeworfen. Der ViRobi kommt mittels Netzteil wieder an den Strom zum Aufladen.

Fazit:

Wer sich dieses Gerät kauft, muss sich im Klaren sein, dass es keinen Hausputz ersetzt.
Für eine schnelle Zwischendurchreinigung von Staub und Flusen ist er durchaus zu gebrauchen, aber auch da darf man keine 100% Sauberkeit erwarten.

In die Ecken kommt er nicht und was sich statisch nicht einfangen lässt, bleibt liegen.

Weitere Nachteile sind das Fehlen von Sensoren und die doch kleine Kraft des Motors um sich beim Festhängen selber zu befreien.

Man muss da schon ständig vor Ort sein, um dem kleinen Kerl zu helfen.

Die Vorteile dieses elektrischen Staubfängers liegen ganz klar im Preis, der guten Akkuzeit und das er doch sehr leise ist.

Aber für den Preis darf man nun auch nicht zuviel erwarten.

Wer 100% Reinigung haben möchte, muss da schon wesentlich mehr Euronen investieren.

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