Darf ich vorstellen: Five Crowns Königs-Rommé

Rommé

AMIGO Königs-Rommé

Ja es gibt sie noch, die Spieleabende im Familien- bzw. Freundeskreis. 😉

Ich wurde als Tester für das AMIGO Königs-Rommé ausgewählt und möchte euch hier etwas dazu berichten.

Rommé

       Rommé                                                                               Rommé

Informationen:

AMIGO ist zu einem Synonym für Kartenspiele geworden ist.
Seit 1980 bietet das Unternehmen Produkte für Familien und Spielefreunde an.

Bei dem Königs-Rommé wurde von der SET-Erfinderin Marsha J. Falco, das altbewährte Rommé Spiel um eine 5. Farbe erweitert und die Spielregeln etwas verändert.

Empfohlen ist das Spiel ab 8 Jahre, ausgelegt auf 2-7 Mitspielern (es gibt aber auch eine Einspieler-Variante), bei einem Spielspaß von ca. 45 Minuten. Das Spiel ist bei Amazon erhältlich.

Inhalt:

116 Spielkarten, bestehend aus fünf Farben, in 2 Decks mit den Werten 3 – König und sechs Joker

Rommé

Ziel:

Als erster Spieler alle seine Handkarten geschickt in Kombinationen (Kartensätze oder Kartenreihen) auslegen, denn die Mitspieler erhalten für übrige Karten auf den Händen Minuspunkte. Wer nach 11 Runden davon am wenigsten hat, gewinnt.

Spielaufbau:

Alle Karten werden zusammen gemischt.
In der ersten Runde erhalten alle Mitspieler drei Karten, in der zweiten Runde vier Karten, in der dritten Runde fünf, usw.. In der 11. und letzten Runde sind es dann 13 Karten.

Die restlichen Karten dienen als Nachziehstapel. Die oberste Karte wird offen daneben gelegt.

Ein Spieler führt die Punkteliste nach jeder Runde.

Spielregeln:

Im Königs-Rommé gibt es einige Regeländerungen.
Erlaubte Kartenkombinationen sind die Zahlenreihen (3,4,5,…) und die Zahlensätze (10,10,10…), wobei bei den Zahlensätzen die Farben irrelevant sind.

Das heißt, es ist auch möglich, doppelte Karten in einem Satz auslegen zu können. In den Reihen blieb die alte Regel, dass alle Karten einer Farbe angehören müssen, bestehen.

Zu den sechs Jokern gibt es noch Zusatz-Joker.

Diese gelten jeweils für eine Runde und die Karten mit dem Wert der Rundenanzahl übernimmt diese Position.

Im ersten Spiel mit drei Karten ist es also die „3“, in der nächsten Runde mit 4 Karten die „4“, in der fünften die „5“, usw.. In der darauffolgenden Runde übernehmen diese Karten dann wieder ihre normale Wertigkeit. In der 13. und letzten Runde ist demzufolge der König der Zusatz-Joker.

Rommé

Rommé               Rommé

Spielablauf:

Nachdem, wie oben beschrieben, jeder Mitspieler seine Karten nun in den Händen hält, wird reihum gespielt.
Dabei zieht der Spieler zuerst die oberste Karte vom Nachziehstapel oder die oberste Karte vom offenen Ablagestapel. Die Möglichkeit des Klopfens, wie wir sie vom üblichen Rommé kennen, gibt es hier nicht.

Ist es jetzt möglich ein Satz oder eine Reihe mit mindestens 3 Karten zu bilden, werden diese offen ausgelegt und die letzte Handkarte wird auf dem Ablagestapel gelegt.Eine Karte MUSS am Zugende immer auf den Ablagestapel geworfen werden.
Diese Spielzüge wiederholen sich jetzt solange, bis einer der Spieler seine kompletten Handkarten auslegen kann.

Habe ich alle Karten (einschließlich Karte für den Ablagestapel) loswerden können, sind in dieser Runde die anderen Mitspieler noch einmal am Zug. Sie dürfen jetzt auch nur Teile ihrer Handkarten auslegen, sofern sie damit Kombinationen bilden können.

Die verbliebenen Handkarten werden gezählt und aufgeschrieben.

Da sich von Runde zu Runde die Anzahl der Spielkarten auf der Hand erhöhen, wächst der Schwierigkeitsgrad. Wechselnde Joker verändern die Spielzüge.

Der nächste Spieler im Uhrzeigersinn gibt neue Karten aus.

Rommé

Rommé           Rommé

                                                              
Die Wertung:

Auch hier gibt es Änderungen zum herkömmlichen Rommé.

Joker 50 P.
Zusatz-Joker 20 P.

König 13 P.

Dame 12 P.

Bube 11 P.

3-10 3-10 P.

Der Spieler mit den meisten Punkten nach der 11. Runde, hat verloren.

Fazit:

Das Königs-Rommé Five Crowns hat mit Kronen nichts zu tun, wenn man vom Design auf der Rückseite der Karten mal absieht. Ich vermute eher, das sich die Bezeichnung auf die fünf Farben bezieht.
Die neu eingebauten Elemente sind interessant und auch „Nicht-Rommé-Spieler“ erlernen das Spiel sehr schnell. Rommé -, Phase 10- und Ginspieler werden sich zu Hause fühlen.

Wie bei jedem Kartenspiel muss man auch hier auf ein Quentchen Glück hoffen, um dann durch geschicktes Kombinieren zum Sieg zu kommen.

Der variable Joker hat uns am Anfang etwas irritiert, wurde auch immer mal wieder vergessen.

Wir stellten dann fest, dass durch die doch hohe Anzahl an Joker im Spiel (normale Joker + Zusatz-Joker), das Auslegen doch sehr vereinfacht wurde und die Runden schnell vorbei waren.

Also ließen wir die Regel mit den Zusatz-Jokern weg und schon war es etwas kniffliger, Kombinationen zusammen zu bekommen.

Aber Regeln zu ändern, ist ja eigentlich nicht Sinn eines Spiels.

Der Spaßfaktor leidet in einer großen Runde eher, da man tatenlos zusehen muss und keine Interaktionsmöglichkeiten hat.

Das Spiel bringt zwar keinen „Wow“-Effekt, in kleiner Runde dient es aber schon mal für etwas Kurzweil.

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