Ist teuer immer gut? Mascara Lash Intensity von Mary Kay

Mary Kay Mascara.jpg Pink

Mary Kay Lash Intensity Mascara

[Werbung] Die Suche nach dem perfekten Mascara scheint der Suche nach dem heiligen Gral zu ähneln.
Immer wenn man denkt man hat ihn gefunden… ist es doch nur ein rostiger Becher.

Und so ergreife ich jede Möglichkeit und gehe weiter auf die Suche.

Dank Pinkmelon
 durfte ich den Lash Intensity Mascara von Mary Kay testen. 
Vielen lieben Dank dafür!

Kennst du die Marke Mary Kay? Mir war sie nur vom Namen her bekannt.

Im Jahre 1963 legte Mary Kay in Dallas/Texas den Grundstein für ihr Unternehmen.

Die Produkte der Kosmetikmarke können nur über „Consultanten“ (*¹) im Direktvertrieb erworben werden.

Seit 1986 hat Mary Kay auch in München eine Niederlassung.

Informationen:

Wie oben schon erwähnt, kann man Produkte der Marke Mary Kay nur im Direktvertrieb erwerben.
Auf der Seite von Mary Kay sucht man sich sein Produkt aus, hier der Mascara.

Statt auf einen Warenkorb, wird man auf neue Seite weitergeleitet.

Hier hat man die Wahl zwischen schon einem bestehenden Berater oder man gibt seine PLZ an und bekommt die in seiner Nähe vorhanden Berater aufgelistet.

Der Mascara hat einen Inhalt von 9 mg und ist mit einer UVP von 19,00 € gekennzeichnet.
Auf einer „Consultant“-Seite habe ich ihn für 14,00 € gesehen.

Anbieter:

Mary Kay Cosmetics GmbH
Baierbrunner Straße 15
81379 München 

Inhaltsstoffe:

aqua, cera alba, glyceryl stearate, acrylates ethylhexyl acrylate copolymer, cera carnauba, stearic acid, pvp, butylene glycol, triethanolamine, kaolin, vp/hexadecene copolymer, silica, vp/dimethiconylacrylate/polycarbamyl/polyglycol ester, propylene glycol, diazolidinyl urea, panthenol, methylparaben, tocopheryl acetate, hydroxyethylcellulose, phytantriol, propylparaben, laureth-21, dmdm hydantoin, ci 77499

 Mascara

Verpackung und Design:

In einer Schachtel mit der typischen Mary Kay – Farbe Rosa/Schwarz lag der Mascara.
Der Markenname sticht hier als erstes in Auge. Der Produktname ist eher winzig an der gegenüberliegenden Seite zu lesen. Inhaltsstoffe, die Farbe des Produkts, Haltbarkeit und Anwendung sind auf den anderen Seiten zu entnehmen.

Der Mascara selber ist in schwarz gehalten. Der Markenname ist schwarz gestanzt hervorgehoben. Produktname und kleine Infos wurden silberfarben aufgebracht. 
Der Außenform des Mascara selber ist ein echter eyecatcher!

Bei keinem meiner bisherigen Mascara habe ich so eine tolle Form gesehen.

Die Grundform des Rechtecks ist hier an den jeweils gegenüberliegenden Seiten einmal nach innen und einmal nach außen gewölbt.

Das Rechteck am Griff ist dabei größer als das am Ende des Mascara.

Und nun ist der ganze Mascara auch noch in sich gedreht.

Ich kann das gar nicht so toll beschreiben und hoffe, ihr könnt das auf den Bildern gut sehen.

 Mascara

Anwendungstipps:

Das Bürstchen am Wimpernkranz ansetzen und mit kleinen „sägenden“ Bewegungen an den Wimpern entlang zu den Spitzen ziehen. Im zweiten Schritt das Bürstchen während des Tuschens um 180 Grad nach oben drehen, um den Effekt der verschiedenen Zonen zu nutzen.“ (Quelle:www.marykay.de)

Mascara

Das Produkt:

Mary Kay wirbt mit 200% mehr Volumen, 84 %(²*) mehr Länge und hocheffektive Pigmente, die jede Wimper in perfektes Schwarz hüllen.
Nun denn:

Öffnen und Schließen des Mascara geht sehr leicht. Das Bürstchen lässt sich leicht herausziehen. Beim Schließen gibt es einen leichten Knack und man weiß, das er wirklich zu ist. Allerdings merkt man das auch durch die ungewöhnliche Form.

Das spezielle Double Impact Bürstchen wurde eigens designt und ist ebenfalls in schwarz.
Das Bürstchen ist gerade und in zwei Bereiche geteilt. Einmal die „Volumenzone“ in der sich kleine Borsten befinden, welche die richtige Menge Mascara auftragen sollen und als Produktreservoir dienen. Die Zweite ist die „Kammzone“ mit längeren Borsten, welche die Wimpern umfassen und den Mascara von der Wurzel bis zu den Spitzen verteilen.

Vor dem Auftragen sollte man das Bürstchen abstreifen, denn es nimmt eine Menge Produkt auf.
Ich habe es beim ersten Mal versäumt und hatte dann mal schön geschwärzte Augenringe.

Beim erneuten Versuch – mit abstreifen, sah es dann schon etwas besser aus. 
Aber nur oben!
Unten funktionieren die kleinen Borsten bei mir nicht. Ich habe ständig Produkt auf der Haut. Nach mehrmaligen Versuchen, nehme ich für die unteren Wimpern nur noch die längeren Borsten.

Allerdings nervte mich schon zum Anfang das Gucken nach den verschiedenen Borstenlängen.

Erst die kurzen Borsten, dann die langen Borsten. Dann kam das Wattestäbchen. 😁

 Mascara     Mascara

Nach einer Woche musste ich mit dem Test aussetzen: ich hatte mir eine Bindehautentzündung zugezogen. :-/

Der Auftrag wurde besser und ich bin nun auch relativ zufrieden mit dem Produkt.
Der Mascara hat eine cremige Konsistenz und trocknet schnell. Die schwarze Farbe ist schön intensiv.

Ich trage Mascara grundsätzlich nur einmal auf. Nach einem zweiten Auftrag wäre die Definition vlt. noch besser. Allerdings habe ich in einem Beautyblog mal gelesen, das ein zweites Tuschen nicht sonderlich gesund für die Wimpern sein soll.

Und ehrlich gesagt, finde ich es auch persönlich nicht sonderlich schön, wenn die Wimpern vor Mascara erstarren. Aber das ist auch wieder eine Geschmackssache.

Vertragen habe ich ihn gut und wischfest war er auch. Im Frühdienst schminke ich mich gegen 5.00 Uhr und schminke mich zu 22.00 Uhr ab. Die Mascara überstand den Tag ohne Probleme.

Das Abschminken war dann aber nicht ganz so leicht. Ich musste schon mehrmals ansetzen, um alles ab zubekommen.

Fazit:

Das längere Prozedere beim Abschminken hat mich abends schon etwas genervt.
Die Idee mit den unterschiedlichen Borstenlängen brachte mir nur zum Teil etwas. Meine unteren Wimpern sind dafür scheinbar nicht geeignet.

Länge kann sie zaubern, aber doppelt soviel Volumen sehe ich nicht.

Nachkaufen würde ich mir den Mascara schon alleine wegen des Preises nicht, denn ich sehe hier kein Preis-Leistungsverhältnis.

Für mich nicht der erhoffte Gral.

Unterschrift Blog

Das hier vorgestellte Produkt wurde mir für den Test kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

(¹*) Consultant: Anders als z.B. bei Avon, nennt man hier die Damen nicht Beraterinnen, sondern Consultanten. Viele betreiben eine eigene Website, über die man auch bestellen kann.

(²*) Basierend auf der Vermessung durch einen Experten nach zweimaligem Auftrag der Mascara im Rahmen einer unabhängigen klinischen Studie. (Quelle:www.marykay.de)

2 Kommentare

    • Du Glückliche 🙂
      Ich weiß gar nicht von wem meine Tochter ihre tollen Wimpern hat. 😀

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