Wer schreibt, der bleibt mit Pilot Pen

Pilot

V10 Grip von Pilot Pen

[Werbung] Dank duo schreib & spiel wurde ich als Tester für den V10 Grip in Blau von Pilot Pen ausgewählt.
Wie es der Zufall wollte, hatte ich eine Karpaltunnelsyndrom-OP an der rechten Hand gerade über mich/ hinter mich gebracht und war erst einmal frustriert, mit dem Test nun warten zu müssen.

Aber man sollte bei einem Verband niemals die Finger einer Frau frei lassen. 😉

Und als mein Chirurg bei der Nachuntersuchung sagte:„Schön die Finger bewegen!“ –
was soll ich lange reden. 🙂

Informationen:

Der V10 Grip ist ein Tintenroller. Er wird in diversen Online-Shops (z.B. Pilot, Amazon, Ebay), auch natürlich hier bei duo schreib & spiel und bei Schreibwarenhändler außerhalb des Internets angeboten.
Erhältlich ist er in den Farben Blau, Grün, Rot und Schwarz.

Man kann ihn einzeln oder auch in Sets (verschiedene Farben oder in einer Farbe) kaufen.

Die Preise variieren je nach Anbieter. Bei z.B. duo schreib & spiel, kostet der blaue V10 Grip 2,79 €.

Pilot

Hersteller:

Pilot Pen (Deutschland) GmbH
22113 Oststeinbeck

Die Recherche zu dem Hersteller war sehr interessant. Pilot Pen hat seinen Hauptsitz nämlich in Tokio und zählt zu den größten Schreibwarengerätehersteller. Sie sind mit Tochtergesellschaften weltweit vertreten..
Und wenn man bedenkt, dass ein Maschinenbauingenieur (Ryosuke Namiki) und sein Kollege (Masao Wada)
1918 die ersten Pilot Schreibgeräte auf den Markt gebracht haben und so ein Imperium darauf aufgebaut werden konnte, finde ich das schon sehr beeindruckend.
Im übrigen ist der Name „Pilot“ eine Hommage an eine andere Leidenschaft der zwei Partner. Das Meer. Sie verwendeten die Marke Pilot beziehend auf das Flotten Flaggschiff.

In den folgenden Jahren veränderte sich der Firmenname mehrmals.

Die letzte Änderung gab es 1989 zur Pilot Corporation.

Design:

Pilot

Bei den V10 Grip entspricht die Schaft-/Hüllenfarbe der Schreibfarbe.
Mein V10 Grip schreibt also in einem tollen Blauton.

An der Hülle ist ein Metallclip angebracht. So kann man den Stift gut an Dokumenten, Ordnerdeckel, Jacketttaschen ect. feststecken.

Auf der „Vorderseite“ (wenn man das bei einem runden Stift so bezeichnen kann) steht der Marken- und Produktname in einem Silberton. Dieser Silberton findet sich auch in geschwungenen Linien am Schaft wieder.

Die „Rückseite“ ziert ein EAN-Code. 😕

Da ich den Stift ohne Umverpackung bekommen habe, gehe ich davon aus, dass es ihn auch ohne Verpackung zu kaufen gibt. Dann ergibt der EAN-Code für mich einen Sinn.

Der Mittelteil ist durchsichtig und man erkennt da den Füllstand der Flüssigtinte.

Pilot

Die gummierte Griffzone ist angenehm weich und mit kleinen Noppen versehen, die für einen guten Halt der Finger sorgen.
Die Schreibkugel besteht aus Wolframcarbid, welche selbst bei großen Belastungen ihre Form behält.

Pilot

Das Produkt:

Der V10 Grip ist ein Einweg-Tintenroller, demzufolge also nicht Nachfüllbar.
Mein Testobjekt hat eine Strichstärke von 0,7 mm.

Er schreibt leicht, fließend und sauber.

Eine gummierte Griffzone mit winzig kleinen Noppen, gibt einen guten Halt für die Finger. Ich bin selbst mit feuchten Fingern nicht hin und her gerutscht.

Die Edelstahlspitze verursacht wenig Reibung und man schreibt so mit wenig Druck, was eine angenehme fließende Schreibbewegung zu lässt.

Und gerade mit meinem jetzigen „HANDicap“, wo das Schreiben zu einer schmerzvollen Herausforderung wird, war der V10 ein Geschenk des Himmels.

Das Schreiben erfordert eine menschliche Höchstleistung an unsere Feinmotorik.

Und Schmerzen beim Schreiben verursacht nicht nur eine Hand-OP, die kann man auch bei einem falschem oder zu festem Greifen eines Stiftes, zu starkes Aufdrücken auf die Schreibunterlage oder auch zu harten Minen bekommen.

Das trifft momentan, zumindest bei mir, auf alle gängigen Schreibutensilien zu.

Beim V10 aber, habe ich eine flüssige, z.T. ganz gut lesbare Handschrift 🙂 und vor allem ich kann fast schmerzfrei damit schreiben.

 Pilot

Der Tintenroller ist mit einem speziellen Hydraulikmechanismus versehen, der für eine gleichmäßige Tintenabgabe sorgt.
Der Hersteller sagt:

„Flüssigtinte wird mit einem Farbmolekül in der Masse hergestellt. Das hat eine unvergleichliche Fließfähigkeit, Dichtheit und Farbbrillanz zur Folge. Ein PILOT Tintenleiter kontrolliert den regelmäßigen Tintenfluss und garantiert eine gleichmäßige Tintenabgabe bis zum letzten Tropfen.“

Allerdings funktioniert das gute Stück nicht auf Folie oder Plaste.

Aber gut, dafür gibt es ja entsprechende Marker.

Sollte man mal vergessen die Kappe wieder aufzusetzen, kein Problem.

Eine spezielle Dichtung in Verbindung mit einer fein abgestimmten Feder, halten die Stiftspitze luftdicht und immer durchlässig.

Fazit:

Dieser Tintenroller wird definitiv, auch nach meiner Genesung, eines meiner Lieblingsschreibgeräte bleiben.
Man braucht wenig Kraft beim Schreiben, eigentlich schwebt er fast alleine über das Papier.

Er ist so leicht in der Hand und griffsicher beim Schreiben, als würde man mit einer Feder über seine Schreibunterlage streichen.

Wenn man bedenkt, wieviel Wissenschaft und Technik in so einem Stift steckt, müsste man vor Ehrfurcht eigentlich erstarren.

Vlt. ist mein Fazit gerade etwas zu poetisch oder zu kitschig. What ever.

Ich finde den V10 Grip toll und kann ihn nur wärmstens empfehlen.

Auch für alle die gerade nicht „geHANDicapt“ sind. 😉

 unterschrift-blog

Das hier vorgestellte Produkt wurde mir für den Test kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

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