Kürbis nach Omas altem Rezept einkochen – BloggerParade

Kürbis einkochen nach einem alten Rezept

Einige BloggerParaden musste ich jetzt ausfallen lassen, aber hier bin ich wieder dabei! 😊

Thema „Lieblingsessen“

Ich stamme noch aus der guten alten Zeit, als Obst und Gemüse noch eingekocht wurden. Da gab es eben nur saisonal Gurken, Blumenkohl, Pflaumen, Kirschen oder eben Kürbis.

Ich hatte einen riesigen kühlen Keller mit Regalen an den Wänden. Jeder Tante Emma Laden wäre da neidisch geworden. 😀
Und alle Regale waren voll mit Einweckgläsern, in denen die saisonalen Früchte darauf warteten, auf den Tisch zu kommen. 
Auch ganz viel Kürbis!

Industriell hergestellter Brei für die Kiddis? Nada.
Er wurde jeden Tag frisch gekocht. Gott komme ich mir gerade alt vor. 🙈

Kürbis

Letztens beglückte mich ein lieber Arbeitskollege u.a. mit einen Gartenkürbis. Oh, ich liebe Kürbis. 😍

Meine Oma hat jedes Jahr Kürbis eingeweckt. Süß-sauer mit Nelken und Zimt. Mhhhh…
Also habe ich meine Rezeptesammlung durchstöbert und tatsächlich noch das alte Rezept von ihr gefunden. Und wie ihr unschwer erkennen könnt, ist es wirklich schon seeeehr alt. 😄

Kürbis

Rezept:

  • 1250 g Kürbis

  • 1 ¼ l Wasser

  • 25 EL Essig

  • 625 g Zucker

  • 5 Stück Zimt

  • 10 Nelken

  • 5 Stückchen Zitronenschale

Kürbis

Kürbis vorbereiten:

Die Schale und die weichen Fasern samt Kerne entfernen. Es wird nur das Fruchtfleisch, welches den äußeren Rand ausmacht, weiter verarbeitet.

Dazu wird das Fruchtfleisch in Stücke geschnitten.

Die Kerne können nach der Reinigung getrocknet z.B. für Müslis oder als Knaberei verwendet werden. Gartenbesitzer werden sie eher als Samen für das nächste Jahr benutzen.

Kürbis

Kürbis kochen:

Nichts leichter als das: alle Zutaten in einen Topf.

Alles aufkochen und auf kleiner Flamme weich werden lassen. Eine gute Stunde braucht der Kürbis um noch bissfest zu sein. Ich probiere zwischendurch immer mal.

Kürbis

Einwecken:

Haltbar Einwecken geht nur mit absoluter Sauberkeit.

Nicht nur die Früchte müssen zu 100% in Ordnung sein, auch die Einmachgläser müssen absolut sauber sein.

Eine faule Stelle am Einmachgut und die Gläser gehen euch auf und alles schimmelt vor sich hin.

Ich sammel immer Gläser von Marmeladen oder Gemüse. So habe ich einen kleinen Vorrat und muss keine Gläser kaufen.

Kürbis

Das Einmachgut kommt kochend in die Gläser.

Heißt, der Topf sprudelt lustig auf der Platte, während mit einer Kelle der Kürbis in das Glas gefüllt wird. Dazu bitte ein Handtuch um das Glas wickeln oder einen Kochhandschuh überziehen. Es wird sonst richtig heiß an den Fingern. 🔥

Ist das Glas gefüllt, den Rand abwischen und den Deckel aufschrauben.

Kürbis

Meine Oma sagte immer:“Einweckgut muss dunkel abkühlen, sich nicht berühren und darf bis dahin nicht bewegt werden!“
Mit diesem Ratschlag bin ich bisher immer gut gefahren. 😊

Wer von euch weckt noch ein?

 

 

Mit dabei sind diesmal:

25.09. – Sissi
26.09. – Sonja
27.09. – Marion
28.09. – Annette
29.09. – Jacky
30.09. – Vanessa

Hinweis: Die Links funktionieren erst am Erscheinungstag ab 8.00h 😉

19 Kommentare

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  5. Die alten Rezepte von Oma sind doch immer wieder die besten. Mit Kürbis mache ich tatsächlich wirklich wenig, obwohl man damit jede Menge zubereiten kann. Einwecken tue ich nicht, das übernimmt noch die Schwiegermama 🙂
    Liebe Grüße Susi

    • Ja da hast du Recht. Viele Rezepte sind heute so „modernisiert“. Dabei geht es auch einfach und trotzdem gut. Da hast du aber eine liebe Schwiegermama! 🙂

  6. Hallo Jacky, eingeweckten Kürbis habe ich ewig nicht mehr gegessen. Danke für das tolle Rezept von deiner Oma, wenn ich Zeit habe werde ich auch mal ein paar Gläser einwecken. 🙂 Liebe Grüße Marion

  7. Boah , den habe ich mal gemacht , da war ich zwar schon mit meinem Mann zusammen , aber hatten noch kein Haus ect. . Ich hatte das dann bei seinen Eltern eingeweckt 🙂
    liebe grüße dajana

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    • Ich wecke sie süßsauer ein. Also quasi als Kompott. Ansonsten kommt er bei uns zum Reis als Beilage. ist aber so unser Spleen. 😀
      Eigentlich als Kompott – sagt man das noch??? – als „Dessert“ 😀

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